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Das große Finale der SQMG in Büren

Ein vorerst letztes Mal trafen sich die Teilnehmer der SQMG am 08. Oktober 2016 in Büren bei Paderborn.
Sogar das Wetter spielte zum krönenden Abschluss noch einmal mit. Bis auf ein paar wenige Tröpfchen war es trocken und sogar schön sonnig.

Um die Strecke einmal richtig trocken zu fahren, machten sich sämtliche Quad- und Supermotofahrer, sowie Mechaniker und Familienmitglieder mit den Karts der Kartbahn Büren auf den Asphalt. Hier entstanden bereits einige Kopf-an-Kopf-Rennduelle. Ein kleiner Vorgeschmack auf die folgenden Rennläufe des Tages. Denn die hatten es in sich.
Vor allem Gabriel Hilpert und Kevin Modl, der fast 700 km Anreise hatte, schenkten sich im Finale nichts. Zum Schluss hatte Gabriel die Nase ein klein wenig weiter vorne. Gerade mal einen Punkt Unterschied trennten die beiden auf dem Podium. Den dritten Platz belegte Stefan Wagner, der mit diesem Rennfinale auch sein eigenes Finale besiegelt. Er zieht sich aus dem Quadrenngeschehen zurück und möchte nun ganz für seine Familie da sein. Die SQMG sagt Danke und wünscht dir und deiner Familie alles Gute, Stefan!
Last but not least auf dem 4. Platz Christian Bonkowski, der es sich nicht hat nehmen lassen mit einer Leihmaschine noch einmal auf geteertem Boden an den Start zu gehen.

Aus der Nähe von Köln reiste Jens Groschka an und startete in der der GP2. Er fuhr konstant alle Rennläufe durch und das zahlte sich am Ende aus. Gratulation zum ersten Platz!
Trotz technischer Probleme und ein Komplettausfall in einem Lauf konnte Markus Nuhn den zweiten Platz einfahren. Auch „Junior“ Manuel Nuhn sicherte sich einen stolzen dritten Platz in seiner Klasse hinter Simon Bonkowski und Malte Hermann. Ein dickes Lob an Manuel für seine immer konstante, sichere Fahrweise. Er hatte zu jeder Zeit alles auf der Rennstrecke im Auge und reagierte im richtigen Augenblick. Malte, Simon und Manuel: Ihr drei habt teilweise den ganz Großen unter euch gezeigt, wo der Hase langläuft und mit eurer Leistung und eurem Ehrgeiz ganz viel erreicht. Daumen hoch!

Zu guter Letzt räumten noch einige Fahrer den „dicken Pott“ für die Gesamtmeisterschaft 2016 ab:

In der GP1 Platz 1: Stefan Wagner, vor Christian Bonkowski und Gabriel Hilpert. Ray Gärtner holt sich den Titel in der GP2, gefolgt von Markus Nuhn und Tia Maria Lösch. Simon Bonkowski und Manuel Nuhn belegen Platz 1 und 2 in ihrer Klasse.

Für 2017 ist bis auf weiteres keine Rennserie geplant. Die SQMG legt eine Pause ein und bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Fahrern, Sponsoren, Helfern und Familien, die an den 4 Jahren Superquad-Geschichte teilgenommen und zu beigetragen haben. Ob als Mechaniker, Fotograf oder einfach zum Jubeln und anfeuern an der Strecke. DANKE!

Lasst das Jahr gemütlich ausklingeln und vielleicht habt ihr ja schon ein paar neue Pläne und Ideen.
Alles Gute für Euch!
Eure Organisation der SQMG.

 

Starkes Wetter, starke Jungs aber nichts für schwache Nerven

-         Die SQMG beim 3. Lauf in Cheb (CZ) –

 

Ein im wahrsten Sinne des Wortes heißes Rennwochenende gab es am 10.09.16 auf der Kartarena Cheb in Tschechien. Dort gaben sich starke Fahrer der SQMG die Ehre.
Das Wetter allerdings machte den Fahrern ganz schön zu schaffen. Über 30 Grad und strahlender Sonnenschein zehrte an der Kondition und ließ den Kreislauf der Quadfahrer verrücktspielen.

Aber auch die Maschinen spielten nicht mit und bereiteten zum Teil ganz schön Kopfzerbrechen bei Fahrern und Mechanikern. So wie bei Kevin Modl. Die Maschine des sympathischen 17 jährigen jungen Mann wollte einfach nicht laufen. Bereits das Qualifying musste Kevin ausfallen lassen. Somit startete er im ersten Lauf von letzter Position. Im Finallauf ging sein Quad beim Start aus und er musste das Feld wieder von ganz hinten aufholen. Doch die Mühen haben sich zum Schluss noch gelohnt und Kevin Modl platzierte sich auf dem Podium auf Platz 2, dicht gefolgt von Stefan Wagner auf Platz 3.
Schon wieder in die „Vollen“ ging Gabriel Hilpert. Er legte eine Runde nach der anderen hin, als wären seine Kontrahenten gar nicht da. Mit einer Leichtigkeit legte er Runde für Runde sauber hin. Volle Punktzahl und Platz 1 in der GP! Glückwunsch an alle drei in der Klasse der großen Schnellen.
Leider nicht auf dem Siegertreppchen, aber mit Spaß dabei waren Matthias Hahnke und Christian Bonkowski. Auf euch wartet noch das Finale in Büren. Da holt ihr nochmal alles raus.

Bonkowski Junior allerdings ließ an diesem Wochenende bei einigen die Kinnlade runterfallen. „Gebt dem Kleinen ne größere Maschine und der macht sie alle nass!“ waren die Worte der Zuschauer. Simon Bonkowski überholte sogar den eigenen Papa, der in der Königsklasse startet. Hut ab, Simon. Seine Meisterleistung auf der Strecke bescherte ihm einen stolzen zweiten Platz auf dem Treppchen, hinter Malte Hermann und vor Ray Gärtner.
Auch an euch herzlichen Glückwunsch!

Letztendlich war es ein sehr schöner Renntag mit sympathischen Leuten und viel Spaß.
Wir hoffen, dass beim großen Finale am 08. Oktober 2016 in Büren bei Paderborn der Wettergott auch gnädig mit uns ist und zum krönenden Abschluss noch ein paar Sonnenstrahlen schickt.

 

 

Zu Gast bei Freunden

Die SQMG bei der tschechischen Staatsmeisterschaft

 

Hunderte Kilometer legten die Fahrer der SQMG am vergangenen Wochenende zurück. Zum Teil 700 km betrug die Anreise für einige, um an der tschechischen Staatsmeisterschaft in Sosnová (CZ) teilzunehmen. Aber die lange Fahrt hat sich gelohnt.

Denn auf dem Siegerpodest waren unsere deutschen Quadfahrer in der Überzahl.

Am Samstag konnten den ganzen Tag die Maschinen getestet werden. Zum Leid der Reifen, denn die Strecke verlangte einiges ab. Letztendlich auch auf Grund des Wetters. Nach extrem warmen Sonnenstrahlen machte der plötzliche Platzregen die Strecke zu einer schmierigen Rutschpartie.

 

Am Rennsonntag aber zeigte sich der Wettergott wieder von seiner besten Seite und die Rennläufe konnten beginnen - begleitet vom tschechischen Fernsehen (ceskatelevize.cz)

 

Für Kevin Modl war das Rennwochenende vorbei bevor es überhaupt angefangen hatte. Probleme mit der Hinterachse ließen den sympathischen jungen Mann noch nicht mal bis zum Qualifying kommen - schade! Dafür war Stefan Wagner auf seiner Aprilia nicht zu stoppen. Er fuhr allen davon - was die Zuschauer nur staunen ließ. Einen harten Zweikampf, auch für Mensch und Maschine, gab es zwischen Matthias Hahnke und Vladimir (Lada) Bouska (CZ). Im Training und in der Qualifikation lag Lada Bouska noch weit hinten aber dann im Rennen war er nicht von Matthias Hahnke´s Heck weg zu kriegen. Matthias konnte Position 2 halten - bis 100 Meter vor Rennende. Ein Verbremser von ihm nutzte Lada Bouska sofort aus und überholte ihn noch vor der Zielflagge.

Für Christian und Sohnemann Simon Bonkowski lief es problemlos und einwandfrei.

Im Gegensatz zu Ray Gärtner. Im Qualifying weit vorne machten ihm im letzten Rennlauf technische Probleme zu schaffen. Somit musste er leider den letzten Rennlauf nach nur zwei Runden zwangsläufig und mit viel Enttäuschung beenden.

 

Ein bisschen Zähneknirschen gab es zum Schluss auch noch bei Matthias Hahnke und den Zuschauern. Letzte Runde im letzten Rennen - die Zielflagge in greifbarer Nähe und seinen sicheren Platz gedanklich schon in der Tasche, steuerte er Richtung Zielgerade. Christian Bonkowski direkt hinter ihm hatte er anscheinend vollständig ausgeblendet. Bonkowski witterte seine minimale Chance, gab noch einmal richtig Gas und fuhr somit keinen halben Meter VOR Hahnke über die Ziellinie.

 

Dennoch konnte sich die Podiumsbesetzung sehen lassen: In der GP1 auf Platz 1 Stefan Wagner dahinter auf 2 und 3 Christian Bonkowski und Matthias Hahnke. Die GP2 sah wie folgt aus: Lada Bouska auf Platz 1 gefolgt von Simon Bonkowski auf Platz 2. Ray Gärtner nahm, trotz seinem frühzeitigen Abbruch den Pokal für Position 3 entgegen. Herzlichen Glückwunsch an alle Fahrer! Und ein Dankeschön an Fahrer, Mechaniker und Familien, die den weiten Weg auf sich genommen haben, um in Sosnová dabei zu sein. Es war ein schönes Wochenende mit euch.

Den Link zum TV-Auftritt im tschechischen Fernsehen unserer Jungs findet ihr auf unserer SQMG-Facebookseite.

 

09.04.2016

Sie kriegen nie genug

…der 1. Lauf der SQMG 2016 in Büren.

 

So muss ein Saisonstart sein: Schönes Wetter, gut gelaunte Teilnehmer, klasse Location und mega viel Spaß.

Der 1. Lauf der SQMG 2016 startete am 9.4.16 in Büren bei Paderborn. Zum Mittag begann der Renntag ganz entspannt mit dem freien Training.

Für Stefan Salm allerdings war das Rennen leider beendet, bevor es überhaupt angefangen hatte. In der dritten Runde im freien Training „verbaute“ er seine Maschine etwas unsanft in die Streckenbegrenzung. Somit konnte er den ersten Turn nicht mehr antreten.

Dafür fuhr Gabriel Hilpert mal wieder allen mit wehenden Fahnen davon. Erstmals auf seiner RST und in der sogenannten Königsklasse - der GP1. Den Winterschlaf hat er augenscheinlich ausgelassen und massiv an sich und seiner Maschine gearbeitet. Mit Startschwierigkeiten im zweiten Durchgang ging er als letzter auf die Strecke. Aber nach noch nicht mal 8 Runden fuhr er ganz nach vorne. So räumt man also ein Feld von hinten auf. Volle Punktzahl und Platz 1 in der Tageswertung.

Dicht gefolgt von Matthias Hanke - er hing Gabriel ganz nah an den Hinterreifen und sicherte sich Platz 2 auf dem Treppchen.

Stefan Wagner stand an diesem Rennwochenende auf Platz 3 in der GP1. Zuhause steht der frischgebackene Papa bei seiner Familie auf Platz 1. Die SQMG gratuliert Stefan Wagner und seiner Familie zu Geburt der kleinen „Quadnachfolgerin“ J

Für Christian Bonkowski reichte es an diesem Wochenende leider nicht für das Podium. Aber die Saison hat ja erst begonnen.

Die GP2 bekam gleich zwei neue Gesichter. Ray Gärtner nahm das erste Mal an der 100%-Asphalt-Serie teil und fuhr mit Bravur auf das Treppchen direkt auf Platz 1  - Glückwunsch Ray! Direkt dahinter war Frauenpower angesagt: Tia Maria Lösch biss sich durch. Ein stolzer zweiter Platz in der GP2.

Technische Probleme machten Markus Nuhn zu schaffen, so dass er beim ersten Rennlauf nicht an den Start gehen konnte. Ab dem zweiten Lauf holte er alles aus seiner Maschine und konnte somit Platz 3 retten. Ganz anders lief es bei seinem Sohn Manuel Nuhn -Maschine und Fahrer harmonierten perfekt, was ihm Platz 2 in seiner Klasse sicherte. Einen Hauch perfekter lief es für Simon Bonkowski. Er fuhr allen davon: Destination Platz 1. Super gemacht Simon!

Der Spaßfaktor war bis zum Schluss bei alle Teilnehmern deutlich zu sehen. Das erkannte auch die SQMG und organisierte kurzer Hand noch ein Kartrennen für alle Teilnehmer.

Ein gelungenes Wochenende für Fahrer, Mechaniker, Familien und Zuschauer.

Im Namen der SQMG und der Teilnehmer geht zu guter Letzt noch ein großes Dankeschön an die Betreiber der Kartbahn Büren. Wir sehen uns zum Saisonabschluss im Oktober wieder.

Doch vorher müssen die Starter zweimal in Tschechien Halt machen. Nächster Stop am 29.5.16 in Sosnová (CZ).

 

Dauerbelastung für Mensch und Maschine Das 6H Rennen der SQMG

Normalerweise ist das Kult gewordene Langstreckenrennen der SQMG jedes Jahr der Abschluss der Saison. Dieses Jahr ist es ein wenig anders. Das Finale der Rennserie wurde zwangsweise in den goldenen Herbst gelegt und somit geben sich am 10.10.15 in Büren bei Paderborn nochmal alle Fahrer die Ehre.

Zwei Wochen liegen zwischen Finale und dem am 26.9.15 stattgefundenen 6 Stunden Non-Stop-Rennen. Vielleicht genug Zeit, um die körperlichen Blessuren und Blasen an den Händen nach dem Langstreckenrennen  verheilen zu lassen.

Schauplatz des SQMG-Highlights war die Kartbahn in Dahlem/Binz. Der Start im kühlen Morgennebel erfolgte problemlos. Alle Teams hatten vorher ihre Strategie besprochen. Es konnte also so gut wie nichts schief gehen. Bis Marcus Wagner (JG-Racing Team) nach einer Stunde Fahrzeit und bereits 4 Runden Vorsprung, in der letzten scharfen Rechtskurve, ein Hinterrad abriss. Rad weg, Quad weg…Fahrer weg. Schrecksekunde für Marcus Wagner und sämtliche Zuschauer, die zum Teil vom anderen Rheinufer zum Zuschauen gekommen sind.

Hinter der Kurve befand sich ein dicht bewachsener Erdwall. Durch die Geschwindigkeit verschwand das Fahrzeug inklusive Fahrer hinter die stark begrünte „Auslaufzone“. Trotz diesem, zum Glück glimpflich ausgegangenen, Zwischenfall und Kupplungsproblemen an der RST bei seinem Teamkollegen Fabian Bürgel, gewann das JG-Racing Team mit 357 gefahrenen Runden. Allerdings war dieser Sieg hart erkämpft. Denn das Hilpert-Racing Team machte es allen nicht einfach. Durch die Probleme im JG-Racing Team konnten Gabriel Hilpert und David Burgdorf, der extra aus Berlin angereist war, die Runden Rückstand wieder aufholen und zig Runden Vorsprung ausfahren - Respekt!

Aber in 6 Stunden Renndistanz kann natürlich viel passieren. Fabian Bürgel und Marcus Wagner holten das Letzte aus ihren Maschinen und gewannen dieses Rennen noch mit einem kleinen Vorsprung von 5 Runden.

Mit 352 Runden belegte letztendlich das Hilpert Racing Team Platz 2.

Das Vater-Sohn-Gespann „Manu Racing Team“ mit Markus und Manuel Nuhn fuhr stolze 285 Runden und platzierte sich auf dem Podium auf der 3 - Glückwunsch!

Erleichterung und Erschöpfung machte sich breit als nach 6 Stunden die Zielflagge zu sehen war.

David Burgdorf: “Kann mir mal jemand sagen warum wir det hier eigentlich machen?! Weil wir bekloppt sind, wa?! Aber Spaß machts immer wieder. Ick find det geil.“

Ja David, genau deswegen! J

 

Dann bis in zwei Wochen, wenn es mal wieder heißt: FIIIINAAALEEEE!

Des einen Leid ist des anderen Freud… … beim 5. Lauf der SQMG.

Spannend, ärgerlich, nass und sonnig - das sind vier Worte mit denen man im ersten Moment den 5. Rennlauf der SQMG in Cheb (CZ) beschreiben würde.

Der Platzregen machte in den ersten beiden Läufen die Strecke zu einer Rutschpartie. Gegen Abend riss der Himmel auf und es trocknete blitzschnell ab. Etwas ärgerlich war, dass die Stadt dem Bahnbetreiber einen Strich durch die Rechnung machte. Es dufte kein Flutlicht an diesem Tag betrieben werden. Somit musste der Zeitplan ein wenig gestrafft werden, dass man leider vor Anbruch der Dunkelheit fertig war. Aber auch das machte der guten Stimmung unter den insgesamt 22 Teilnehmern nichts aus.

 

Wo die meisten im Regen ihre Probleme hatten, fuhr Billy Hilpert eine Wahnsinns Runde nach der anderen. Marcus Wagner holte zwar noch mächtig auf, dennoch konnte sich Billy Hilpert Podiumsplatz 1 in der GP1 sichern - vor Marcus Wagner und Milan Piszkacek (CZ). Stefan Wagner´s Maschine konnte sich wahrscheinlich mit den Witterungsverhältnissen nicht anfreunden. Er musste öfter in die Box und das Siegertreppchen rückte in die Ferne. Dabei war es so spannend. Denn Stefan Wagner duellierte um Platz 3 mit Daniel Stolze - der bei allen Teilnehmern und Zuschauern für einen Schockmoment sorgte. Im dritten Lauf, zwei Runden vor Schluss, kollidierte er mit Damian Liszkowski (P) und überschlug sich mehrfach. Nach intensiver Untersuchung der Notärztin und einer Nachkontrolle im Krankenhaus hatte er Glück im Unglück. Er und sein Quad sind allerdings erstmal außer Gefecht. Ob beide bis zum Finale am 18. Juli in Schönerlinde wieder fit sind, steht noch nicht fest. Gute Besserung Daniel!

Trotz des Crashs reichte es für Damian Liszkowski für Platz 3 in der GP3 - hinter Markus Nuhn und Gabriel Hilpert. Gabriel Hilpert räumte auch in diesem Rennlauf alles ab: Volle Punktzahl und der vorzeitige Sieg in der Gesamtwertung. Er fährt seine erste Asphalt-Saison bei der SQMG und startet so durch: Chapeau und großen Respekt, Gabriel! In Klasse GP2 hatte leider der Pannenteufel zugeschlagen. Jan Toman (CZ) musste mit Motorschaden aufgeben und auch Lada Bouska konnte ohne die Finalflagge zu sehen einpacken. Schade.

Bahn frei für Petr Spalek (CZ), Frederic Mathern (F), Matthias Hanke (Platz 1, 2 u. 3), Vit Krecja (CZ), Fabian Bürgel und Christian Bonkowski. Diese 6 ließen hier in Cheb aber auch gar nichts anbrennen. Spektakuläre Zwei- und Dreikämpfe. Die ersten Drei in der Gesamtwertung steigen nächstes Jahr auf in die Königsklasse GP1. Da ist die Frage wer mehr Adrenalin im Blut haben wird - die Fahrer oder die Zuschauer?!

Wir kommen zur GP4, zur Kids Klasse oder anders: Wo ist eigentlich Malte Hermann?

Malte ist nicht zu bremsen. Man kann es nicht beschreiben. Platz 1! Wow! Mehr kann man dazu nicht sagen…  Simon Bonkowski und Manuel Nuhn machen das Siegerpodest vollständig - Gratulation!

Bei den Supermotos war der Zieleinlauf wie folgt: Daniel Friedl (A), Thorsten Hertrampf und Andreas Zitzelsberger. Sie wagten sich trotz der schmierigen, nassen Fahrbahn mit ihren Motorrädern auf die Strecke - Respekt! Für Thorsten ging ein Sturz zum Glück ohne große Blessuren aus. Nach der abschließenden Frage wie es ihm geht antwortete er: „Ach, was mit mir is´, des is Wurscht.  Mein Motorrad hat jetzt Kratzer, das ärgert mich viel mehr!“ sagte er.´ …also ihm geht’s gut.

Am 18. Juli in Schönerlinde bei Berlin heißt es dann schon: FIIIIINAAAALE!

Es bleibt immer noch spannend. Es ist noch nichts entschieden…. außer bei dir Gabriel :-)

Die Eifel ruft...die SQMG folgt.. zum 4. Lauf in Dahlem/Binz

Alle Fahrer und Fahrerinnen freuten sich über optimale Wetterbedingungen am Renntag. Marcus Wagner  (JG RACING TEAM) war an diesem Wochenende nicht zu stoppen. Ob Qualifying oder alle 4 Rennläufe-Marcus Wagner räumte mit seiner JG PRO 555 V2 alles ab. Mit zum Teil 2 Sekunden Abstand zum zweitplazierten Daniel Stolze. Dicht dahinter auf Platz 3 reihte sich Billy Hilpert ein. Stefan Wagner musste sich leider durch Kupplungsprobleme mit Platz 4 zufrieden geben - Schade.
Wenig Luft zum Durchatmen ließen sich die Fahrer in der GP 2. Die aus dem 750 km entfernten Tschechien angereisten Jan Toman u. Petr Spalek lieferten sich ein heißes Kopf an Kopf Rennen mit Frédéric Mathern aus Frankreich, der auf dem Podium Platz 2 einnahm. Ganz dicht an Platz 3 vorbei ging es für Fabian Bürgel auf seiner RST. Er musste Petr Spalek den Vortritt lassen.

Spannend, spannender, GP 3! Hier hatten sich Thomas Lippert und der Luxemburger Christian Krettels sehr "lieb gewonnen". Ein heißes Duell um Platz 2 entstand bereits im ersten Lauf. Nur leider lagen Glück und Pech bei Thomas Lippert ganz dicht beieinander. Als er sich am Luxemburger vorbeikämpfte,  brach an seiner Banshee die Umlenkung am Stoßdämpfer. Zum Glück ist nicht mehr passiert. Auch Christian Krettels machten technische Probleme zu schaffen, so dass er nicht mehr an den Start gehen konnte. Somit fuhr Gabriel Hilpert auf und davon direkt auf Platz 1 - Glückwunsch! Markus Nuhn sicherte sich Platz 2 auf dem Treppchen vor dem Rennstall Brüner. Saskia Brüner war hier die Starterkönigin. Fast jeden Start gewann sie. Glückwunsch zum 3. Platz in der GP3.

In der Kids-Klasse GP4 heißt die Steigerung von Schnell: Malte Hermann. Platz 1 für den 13 - jährigen der die "Großen" zum Teil mächtig aufmischte. Auch die Zuschauer trauten ihren Augen nicht. Malte mach weiter so!
Großen Respekt hat sich auch Marcella Nuhn verdient. Girlpower in der Kids-Klasse GP4a und auf dem Podium ganz oben. So muss das sein. Abschließend möchte die SQMG noch ein Highlight bekannt geben: Es wird voraussichtlich  noch diesen September ein 6 - Stunden Nonstop Rennen in Dahlem /Binz geben. Termin wird noch bekannt gegeben. Aber zuerst folgt der 5. Lauf der SQMG: Licht aus - Spot an: zum großen Flutlichtrennen in Cheb  (CZ).
See you soon....

Benzinsüchtige „Osterhasen“ aus 6 Nationen

…der 3. Lauf der SQMG.

 

Ob bei den Rennläufen oder beim Wetter - das Osterrennwochenende der SQMG in Cheb (CZ) war für viele Überraschungen gut. Bei Schnee, Graupel, Regen und Sturm angereist, erfreuten sich dann doch alle Superquad- und SuperMotofahrer am Renntag bei kalten aber sehr sonnigem Wetter zu starten.

Den Auftakt gaben die SuperMotos. Die ersten Trainingsläufe starteten Punkt 9. Ab diesem Zeitpunkt legten die Jungs eine schnelle Runde nach der anderen hin. Ganz vorn dabei Daniel Friedl. Er belegte mit Abstand Platz 1, vor seinen Kontrahenten Thorsten Hertrampf, Roman Kalß und Alexander Ißermann.

Bei den Superquads war es alles andere als eindeutig an diesem Wochenende.

Probleme an der Maschine von Thomas Lippert bescherte Maxxis-Babe Nadine Zinke zum Schluss noch einen stolzen 3. Platz in der Klasse GP3. Hinter Damian Liszkowski (PL) und Gabriel Hilpert - der bei diesem Rennen nicht aufzuhalten schien. Glückwunsch!

Zieleinlauf in der Kid´s-Klasse GP4 war Malte Hermann vor Simon Bonkowski. Von ihrem Talent her könnten beide locker mit den „Großen“ des Rennsports mithalten. Chapeau!

In den kompletten Rennläufen der GP1 und GP2 brauchten alle Zuschauer starke Nerven und ein Paar Augen mehr. Man wusste nicht, wo man zuerst hinschauen sollte, so spannende Duelle gab es zu sehen.

Vor allem Matthias Hanke und der Tscheche Jan Toman konnten ihre Quads nicht voneinander lassen. Knapper ging es kaum. Letztendlich durch einen Fahrfehler von Jan Toman im Finallauf, setzte sich Matthias Hanke deutlich ab und stand auf dem Siegerpodest ganz oben. Dritter wurde Frederic Mathern (F). Diesmal nicht unter den Top 3 waren Fabian Bürgel, Christian Bonkowski und Lada Bouska (CZ). Aber es gerade einmal Halbzeit der Rennsaison - da kann noch viel passieren.

Die Strecke in Cheb ist nicht nur schnell, sondern hat auch einen riesen Fahrspaßfaktor. Allerdings brauch man auch genug Ausdauer. Bei manchen Fahrern machte die Maschine nicht ganz das, was sie soll. Den einen oder anderen verließ in den Rennläufen die Kondition.

Wenn man in der GP1 die Endergebnisse betrachtet, passte dort kaum noch ein Blatt Papier zwischen. Für Stefan Wagner und David Franssens (B) reichte es an diesem Wochenende nicht, um auf dem Podest zu stehen. Dafür gaben sich Billy Hilpert, Daniel Stolze und Marcus Wagner die Ehre bei dem Kampf um Platz 1, 2 und 3.

Marcus Wagner gewann dieses Wochenende alles, was es zu gewinnen gab. Ob alle vier Rennläufe am Freitag, oder das ultimative 3 Stunden Rennen am Ostersamstag, bei dem er zusammen mit Fabian Bürgel als Team „JG-Racing“ an den Start ging. Selbst bei diesem 3 Stunden Rennen konnte es knapper nicht zugehen. Nur eine Runde Rückstand hatte das Team „SM-Racing“ (Daniel Stolze u. Frederic Mathern). Dicht gefolgt vom Team „D&F energeering“ (Stefan Wagner u. David Franssens). Das Kid´s-Team „WullWull-Racing“ (Malte Hermann u. Simon Bonkowski)  fuhr die gleiche Anzahl an Runden wie Matthias Hanke u. Christian Bonkowski „Team Ü40“, allerdings mit 1 Sekunde Vorsprung!! Das Vater-Sohn-Gespann Markus u. Manuel Nuhn (Team „Manu-Racing“) bildete zwar das Schlusslicht - dennoch sagte Markus Nuhn: „ Es macht einfach mega Spaß und beim nächsten Mal sind wir als Team wieder dabei.“

Wir freuen uns drauf und sehen uns am 30.5.15 in Dahlem/Binz zum 4. Lauf der SQMG.

Nervenkitzel und Benzingeruch mit Aprés Ski Feeling im hohen Norden

…oder kurz der 2. Lauf der SQMG.

 

In einem Satz kann man das Rennwochenende der SQMG in Wittenburg bei Hamburg beschreiben:

Es war von allem etwas dabei.

Bei strahlendem Sonnenschein reisten die Fahrer am Freitag 20.3.2015 in den hohen Norden, um auf der beeindruckenden Strecke, die halb von einer Skihalle überdacht ist, ihr zweites Rennen zu absolvieren. Gleich zu Beginn sah es für Marcus Wagner nicht gut aus. Motorschaden bei seiner Aprilia 550 V2 nach nur einer Runde Training. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gearbeitet, umgebaut und repariert, so dass er doch noch pünktlich am Samstag Morgen an den Start gehen konnte und sich wieder einmal mit Billy Hilpert #57 ein heißes Duell um Platz 1 lieferte.

Bei mittlerweile durchgehend bedecktem Himmel und Dauerregen wurde der Renntag für viele zur Tortur. Die Strecke, die nun zur Hälfte trocken und zur Hälfte nass war, machte den Renntag nicht nur für die Fahrer zur nervenaufreibenden Rutschpartie, sondern auch den Zuschauern blieb gelegentlich die Luft weg.

Bereits im ersten Rennlauf verließ auch Billy Hilpert sein Glück denn das Material seines Quads machte Probleme  und für ihn war das Rennen zwangsläufig beendet.

Glück für Stefan Wagner und Daniel Stolze. Die beiden bestritten ein Kopf an Kopf Rennen der Extraklasse und belegten Platz 2 und 3 auf dem Siegerpodest hinter Marcus Wagner.

Knapper wie in der GP2 ging es in keiner Klasse bei den Superquads zu. Frederic Mathern, David Burgdorf und Fabian Bürgel ließen den Asphalt glühen und teilweise keinen Platz zwischen ihren Quads. Mit jeweils nur einem Punkt Unterschied standen alle drei auf dem Treppchen. Glückwunsch!

Auch Gabriel Hilpert und Thomas Lippert konnten nicht voneinander lassen. Positionswechsel vom feinsten von Lauf zu Lauf war an der Tagesordnung. Thomas Lippert mit einem Lächeln: “ Ich hatte auf einen kleinen Fahrfehler von Gabriel gehofft. Den Gefallen hat er mir nicht getan und somit bekam ich nur noch den Dreck und die Nässe von ihm vor mir ab und musste mich geschlagen geben. Aber hat mega Spaß gemacht!“

In der Kids Klasse GP4 belegte Malte Hermann einen stolzen ersten Platz. Von ihm kann sich so manch einer von den „Großen“ eine Scheibe von abschneiden. Super gemacht, Malte!

Nun zu den PS-Verrückten auf 2 Rädern der SuperMotos bei der SQMG 2015

Nicht aufzuhalten war wieder einmal Kevin Meyer in der Klasse GP5. Da macht sich sein vieles Training bemerkbar, denn ihn muss man förmlich von seiner KTM 450 SMR runter zwingen. Vor Keno Oberlaender und Heiko Brinkmann belegte er Platz 1.

Ebenso Andre Sander. Er fuhr mit seiner RM-Z 450 bis ganz nach oben auf das Siegertreppchen vor Frank Meyer, der trotz der Wetterverhältnisse wie alle anderen seine Maschine super unter Kontrolle hatte.

Nach so einem aufregenden Renntag konnten alle zwar durchgefroren aber mit gutem Gefühl ihre nasse Rennkleidung ablegen und auf der Aprés Ski Party oben im Alpincenter den Tag noch einmal Revue passieren lassen. Teilweise auch schon mit Vorgesprächen über das nächste SQMG-Highlight vom 3. - 4. April 2015 in Cheb (CZ). An diesem Osterwochenende findet nämlich nicht nur der dritte Lauf der SQMG statt, sondern auch das ultimative 3 Stunden „NON STOP“ Rennen.

Wer wird das Kräfte- und Materialzehrende Rennen nach Hause fahren? Wir sind gespannt…

Ein Wettlauf gegen die Zeit…

…beim Indoor GP 2015 der SQMG in Marktl am Inn

 

Der größte Gegner für die Superquads war beim Saisonstart der SQMG am 28.2.15 definitiv die Zeit.

Zusammen mit der kurvenreichen Strecke ohne Auslaufzone forderten diese zwei Komponenten den Quad- aber auch den SuperMotofahrern alles ab.

Knapp 30 PS-Junkies aus fünf verschiedenen Nationen gingen in Marktl an den Start. Allein in der Klasse GP2 fuhren drei Nationen um einen Platz auf dem Treppchen.

Bis ganz nach oben vorgekämpft hat sich Frederic Mathern (F) gegen Petr Spalek (CZ) und Fabian Bürgel (D).

Zum Teil nur Bruchteile von Sekunden trennten Matthias Hanke, Jan Toman (CZ) und Christian Bonkowski - dessen Quad der Streckenbegrenzung zum Opfer fiel. Dennoch konnte er, zum Glück unverletzt, mit dem Quad seines Sohnes Simon Bonkowski das Rennen fortsetzen.

Bonkowski Junior erzielte stolz den zweiten Platz in der GP4 vor Manuel Nuhn und hinter Malte Hermann.

Alle drei schienen in der Winterpause mehr auf dem Quad gesessen zu haben als alles andere. Die „Kleinen“ unter den „Großen“ manövrierten ihre Maschinen durch den engen Kurs, als hätten sie nie etwas anderes gemacht - Respekt! 

Voller als eine Pralinenschachtel war die Klassse GP3 - in der Thomas Lippert mit seiner neuen Banshee den Tagessieg einfuhr. Seine direkten Verfolger waren Kevin Model und Gabriel Hilpert.

Das erste Mal Asphaltrennluft schnupperten Damian Liszkowski (PL), Markus Nuhn und Maxxis-Babe Nadine Zinke. Nach soviel Durchhaltevermögen konnten alle  erhobenen Hauptes den Renntag beenden.

 

Für zusätzliches Herzrasen, Erstaunen und Faszination sorgte allerdings der Österreicher Alexander Sams. Hier konnte man sagen, dass war „Bullriding“ auf einem Quad. Wenn er seine Maschine nicht unter Kontrolle hat - wer dann? Daumen hoch, Alexander!

 

Einen Bahn(rekord)brechenden Saisonstart legte Billy Hilpert hin.

Nach einer sehr kurzen Nacht durch eine erschwerte Anfahrt zur Rennstrecke, schien er sich mit Adrenalin und Geschwindigkeit wach zu halten. Eine Bestzeit nach der anderen legte der sympathische Sinsheimer hin, was ihm den Sieg in der Königsklasse GP1 sicherte. Vor seinem Mitstreiter Marcus Wagner, Daniel Stolze und Stefan Wagner.

Zum ersten Mal bei der SQMG geben sich die SuperMoto-Fahrer die Ehre - bei der ersten Rennsaison ohne Offroad-Anteil.

Spannend von Anfang bis Ende lieferten sich die Zweiräder einen heißen Wettkampf. Unter ihnen auch geballte Frauenpower. Als einzige Lady unter den harten Jungs fuhr Tina Reuting in der GP5 auf Platz 1 vor Alexander Ißermann.

Ebenso ihr Partner Kevin Meyer in der GP6. Er steigerte sich von Lauf zu Lauf und setzte sich gegen seine sehr starke „Konkurrenz“ durch.

 

Alex Simon, Andrej Willms und Heiko Brinkmann machten die Rennläufe für Kevin Meyer fast zu einer Tortur und boten den Zuschauern Spannung und Nervenkitzel ohne Ende.

Ob im Fahrerlager oder während der Rennläufe - es war eine super Stimmung und ein mehr wie faires Rennwochenende. Somit freut sich die Organisation der SQMG auf das nächste Highlight am 21.3.2015 in Wittenburg.

 

Hier der Link zu Bildern und Video... http://www.sqmg.de/bilder-video-s/

 

 

13.02.2015    SQMG 3.0

 

Die actionreiche Quadrennsport geht 2015 in die dritte Runde.

Zum ersten Mal sind dieses Jahr die Super-Motos mit am Start. Mit Begeisterung wurden die zweirädrigen Adrenalinjunkies auf die SQMG aufmerksam und somit war es keine Frage für Marcus Wagner (Organisator der SQMG) eine Rennserie für die SuperMoto-Fahrer mit zu veranstalten.

2015 wird somit erstmalig zum einen der „DMV Maxxis Superquadmaster“ und der „DMV Goldspeed SuperMotard Champion“ ausgefahren.

Zusätzliches Highlight der Rennsaison ist das 3H-Rennen - wo die Fahrer ihre Strategie und vor allem ihre Ausdauer unter Beweis stellen können. Egal ob zusammen im Team oder in der stahlharten „Iron Man“-Klasse.

 

Die Teilnahme lohnt sich in diesem Jahr richtig. Denn es winken Geld- und Sachpreise für die besten der Quad- und SuperMotard-Rennserie.

 

Alle Infos und Termine unter www.sqmg.de

SQMG 3.0 2015 mit SuperMotard (Supermotorennen ohne Offraod)

Wertung 3.Int. 12H DMV SuperQuad Rennen Stehen Online klick hier...

19.09.2014            Emotionen, Action…und Dauerregen

Das Highlight der SQMG 2014 nahm am 13.9.14 im Motodrom Belleben seinen Lauf:

Das 12h-Superquadrennen.

Insgesamt 10 Teams gingen an den Start, um Mensch und Maschine an Ihre Grenzen zu bringen…zum Teil auch darüber hinaus. Mit dem Ziel nach 12 Stunden die schwarz-weiss karierte Flagge zu sehen.

In vier verschiedenen Klassen wird dieses Rennen absolviert. Von 3 Quads mit 3 Fahrern bis hin zur stahlharten „IronMan-Klasse“: 1 Quad - 1 Fahrer.

Selbst Herr Nau, der für die Zeitnahme zuständig war und schon einige Events erlebt hat, äußerte positiv und mit einem Lächeln im Gesicht: „Jetzt mal ehrlich…die, die hier an den Start gehen sind schon ein wenig krank, oder?! Da kann man nur sagen Respekt für jeden der ankommt.“

 

Nur einer war an diesem Tag der Konstanteste vom ganzen Renntag: der Nieselregen. Von Anfang bis Ende des Rennens gab er sein Bestes. Dies machte die knapp 1 km lange, kurvenreiche Strecke obendrauf zu einer heimtückischen Asphaltrutschpartie.

 

 Am härtesten bekam das Billy Hilpert (Team Rennstall Hilpert/3 Quads - 3 Fahrer) zu spüren. Seine Yamaha zerschellte nach einem Einschlag in der Streckenbegrenzung. Der Sinsheimer, der ohne Blessuren davon kam, lächelte nur: „Ach halb so wild. Ich will für die nächste Saison eh etwas „Neues“ bauen.“

Im gleichen Moment saß er auch schon auf der 250er EATV seines Teamkollegen Gabriel Hilpert und setzte seine Runden fort.

Und Siehe da in der 50ten Rennrunde fuhr er Tagesbest Zeit! Leistung ist halt Nicht immer Alles…

Papa Gerhard Hilpert rundete das Team mit seiner Fahrleistung und Durchhaltevermögen ab und belegte Platz 3 in ihrer Klasse.

 

Team „GasGas“ war nicht zu bremsen. Stefan Wagner und Fabian Bürgel (D) bekamen Unterstützung aus Belgien. Zusammen mit David Franssens (B) holten sie sich mit 577 gefahrenen Runden den Titel des 12 Stunden Highlights in Belleben.

Gerade mal 9 Runden dahinter auf Platz 2 erreichte das Team „SQ-Racing“ mit Daniel Stolze, Jasmin Dersch aus Nordhessen und David Burgdorf aus Berlin das Podium.

Durch technische Probleme im Team „50-55-16“ war leider kein Platz auf dem Treppchen in Aussicht. Aber Fazit von Thomas Lippert, der gemeinsam mit Niklas Dersch und Heinrich Schorge das Rennen bestritt: „Es war wieder einmal eine Super-Gaudi und nächstes Mal sind wir wieder dabei.“

Mit stolzen 484 Runden fuhr das Team „WulWul Racing“ ganz nach oben. Die Kid´s Klasse mit Simon Bonkowski, Papa Christian Bonkowski und Malte Herrmann stand den „Großen“ nichts nach. Glückwunsch!

 

In der Klasse B musste jeweils ein Quad drei Fahrern Stand halten. Saskia und Marcel Brüner lenkten zusammen mit Papa Detlef im Familien-Triple ihre Maschine mit 529 Runden über die Zielgerade auf Platz 1. Premiere in diesem Rennen war, dass das Team „Quadcenter Hattingen“ (Christian Carow, Tobias Biewer und Bernd Linster) die gleiche Rundenzahl absolvierte. Jedoch die um Haaresbreite schnellere gefahrene Zeit  war Vorteil für das Brüner-Team  „Monster Quad“.

 

Valery Peter, Matthias Lummitsch und Marcus Wagner nahmen jeweils die Herausforderung  „IronMan“ an. 12 Stunden - 1 Quad - 1 Fahrer.

Valery Peter wurde von Problemen an seiner Maschine geplagt. Dank der Hilfe von anderen Fahrern kam er immer wieder auf die Strecke zurück und fuhr auf Platz 3 in dieser Klasse.

Marcus Wagner hatte deutlich Luft auf seinem  „Rivalen“ und Lokalmatador Matthias Lummitsch und lag sogar nur 23 Runden hinter dem stärksten 3er-Team. Bis ihm sein Motor einen Strich durch die Rechnung machte. In Rekordzeit wechselte er mit seinen Mechanikern den Motor und konnte sich letztendlich mit 157 Runden Vorsprung auf Lummitsch den „IronMan“ 2014 nennen - Hut ab!

Dem Wetter zum Trotz war es ein spannender Renntag mit jeder Menge Emotionen, Action und Spaß.

 

Abends wurde es im Fahrerlager schnell ruhig. Die einen traten noch ihre Heimreise an und freuten sich auf ein warmes Schaumbad zuhause. Die anderen fielen zufrieden und kaputt in ihre Zelte, Wohnmobile oder Hotelbetten. Vielleicht schon mit den Gedanken an das nächste 12 Stunden-Rennen:

Am 12.9.2015 in Berlin/Templin mit Flutlicht.

Generation SQMG 3.0 started now….

22.7.2014

Heiß... Heißer...SQMG

-Das große Finale in Cheb (CZ)

Nach dem erfolgreichen Rennwochenende in Urloffen (GER) dachte man, dies nicht noch steigern zu können.  Aber in Cheb wurden alle Erwartungen noch einmal übertroffen.

Selbst das Wetter meinte es mehr als gut mit den Fahrern und Zuschauern der SQMG – schon fast ein wenig zu gut.

Bei 36 Grad im Schatten wollte keiner mit den Fahrerinnen und Fahrern tauschen. Noch einmal mehr ein Grund, um vor den Leistungen aller den Hut zu ziehen.

 

Wie schon vorauszusehen war, stand der SQMG eins der heißesten Rennwochenenden bevor. Swen Wingefeld (Hessen) wurde es allerdings zu heiß. Denn sein Quad fing unverschuldet Feuer. In der fünften Runde verlor Billy Hilpert´s Quad erheblich Benzin, welches sich nicht mit dem heiß gefahrenen Krümmer von Swen Wingefeld´s Maschine vertrug. Leider war dieser Lauf für ihn beendet, bevor er überhaupt richtig angefangen hatte.

Ein Platzierungskampf der Extraklasse bot sich in der Kasse GP3. Alle männlichen Fahrer in dieser Klasse ließ Jasmin Dersch (Team Killerquad) nur noch Auspuffluft schnuppern. Die hübsche Lady bewies die Fähigkeit „Multitasking“ mit Stolz: Sie fuhr nicht nur in der Tageswertung auf Platz 1, sondern ist Gesamtjahressiegerin 2014 in der GP3 geworden und zum MAXXIS-Babe gewählt worden – Respekt!

Im Shorttrack „geboren“ und im JG-Racing Team bei der SQMG „laufen gelernt“ ist Fabian Bürgel zu einem hervorragenden Quadrennfahrer herangewachsen. Von Rennen zu Rennen steigerte sich der Kasseler und sicherte sich auf seiner GasGas Maschine einen stolzen 2. Platz in der Jahreswertung 2014.

Einer der vielen  liebenswerten Sympathieträger ist „Drift-König“ Thomas Lippert. Herzlichen Glückwunsch zu seinem verdienten 3. Platz der gesamten Saison 2014.

Auch Stephan Hasse (Team Heizungsprofi24.de), Bernd Linster (Quad Center Hattingen), Niklas Dersch (Team Killerquad) und Gerhard Hilpert schenkten sich im Finale nichts. Sie lieferten sich einen Positionswechsel im Minutentakt – Luft anhalten war angesagt.

Weniger spektakulär aber dafür Perfekt kann man die Saison 2014 von Daniel Stolze  (Klasse GP2) beschreiben. Maschine sowie Fahrer gaben dieses Jahr 100% Leistung. Und das zahlte sich aus: Volle Punktzahl in allen 6 Rennen und automatisch Klassenerster in der GP2. So Fehlerfrei die Saison für ihn war, genauso wenig hatte er seinen Sieg im ersten Moment realisiert. Spätestens bei der Sekt- und Wasserdusche während der Siegerehrung durch seine Quadkollegen und Mitstreiter wurde es ihm deutlich gemacht. Das war sozusagen die Taufe für die Königsklasse, der GP1. In dieser Klasse wird Daniel Stolze nächstes Jahr zu sehen sein.

Dicht dahinter platzierte sich David Burgdorf aus Berlin. Zum Finale wurde er von seinem Sohn begleitet. „Ich bin ganz stolz auf Papa und das hat hier voll viel Spaß gemacht. Vielleicht krieg ich ja irgendwann auch ein Quad.“ sagt Leon.

 

Tobias Biewer (Quad Center Hattingen) lenkte seine Maschine auf den 3. Platz in der Jahreswertung – Glückwunsch!

Doppelerfolg im Finale auch für Marcus Wagner. Der Gründer des JG-Racing Teams ließ es sich nicht nehmen mit dem „MAXXIS-Quad“ einer JG Pro 555 V2 Aprilia die Tageswertung und die Gesamtjahreswertung mit Platz 1 abzuschließen – ein klasse Abschluss.

 

Dicht auf den Fersen und ein mehr wie ernstzunehmender Mitstreiter ist Billy Hilpert. Seine Maschine lief diesmal nach seinen Vorstellungen und er kämpft sich tatsächlich noch auf Platz 2. Somit verdrängt er Tobias Jornitz (SJ-Racing Team) auf den dritten Platz – WOW !

Kampf um Platz 1: Marcus Wagner und Billy Hilpert

Auch das Team „Heizungsprofi24“ kann sich sehen lassen: Das Geschwister-Team Isabell und Julian Haase erreichten beide Platz 1 in ihren Klassen GP4 und GP5.

Als Gaststarterin in der GP4 stand Marcella Nuhn (JG-Racing Team) in der Tageswertung auf Position 1. Die Kleinen waren wieder einmal ganz groß in Cheb.

 

Die Maschine von Manuel Nuhn (JG-Racing Team) fing während der Rennläufe an Probleme zu bereiten. Aber Manuel behielt trotz der Temperaturen einen kühlen Kopf. Genau wie sein Vater, der das Quad zusammen mit Mechaniker Wolfgang wieder zum Laufen brachte. Da war Platz 1 in der Gesamtwertung gesichert.

Aus beruflichen Gründen des Vaters konnte sein Klassengegner Simon Bonkowski das Finale leider nicht antreten. Aber Beruf geht nun mal vor – schließlich muss die Quadsaison ja finanziert werden. Nächstes Jahr werden Vater Christian und Sohn Simon wieder mit von der Partie sein. Wir freuen uns!

Zusätzliche Sachpreise ließen die Herzen der Quadfahrer auf dem Podium höher schlagen – nochmals vielen Dank an die Firma MAXXIS!

 

Über eine Riesentüte voller MAXXIS-Sachpreise freuten sich auch unsere tschechischen Quadfahrer Petr Polak, Milan Piskacek, Jindrich Petlach, Radek Prochazka, Vit´Kregoj, Jan Toman und Lada Bouska alias „The doctor“. Zwei von ihnen erreichten stolz das Podium in der GP1 und GP2.

Milos, der Betreiber der Kartbahn, berichtete später, dass die Fahrer der tschechischen Quadrennszene begeistert waren und beim nächsten Mal wieder dabei sind.

Alles in allem war es wieder einmal eine super gelungene Veranstaltung, die die Saison mit dem Finale der SQMG in Cheb abgerundet hat….und das zum 14. Mal ohne Einsatz des Rettungswagens. Großes Lob an die hohe Konzentration und Fairness der Fahrerinnen und Fahrer.

 

Als krönenden Abschluss folgt bald das 12 Stunden Rennen der SQMG.

Allerdings wird sich der Veranstaltungsort und das Datum ändern. Die SQMG möchte nicht, dass sich mehrere Quad-Events überschneiden, was an diesem Wochenende der Fall wäre. So hat jeder die Möglichkeit an allen seinen Wunschevents teilzunehmen. Termin und Ort wird schnellstmöglich bekannt gegeben.

 

Zum Schluss bleibt nur noch die Frage: Wie soll man das alles noch überbieten?

Antwort: Mit einer noch aufregenderen, spektakuläreren, weiterhin fairen Rennsaison….

 

2015 wir kommen!!!

Bericht: Steffi Kranz

16.6.2014 GP Urloffen

Heiße Kurven in Urloffen (Germany)

Die Gedanken, die einem bei dieser Überschrift durch den Kopf gehen, sind 100% ig falsch.

Denn  im 5. Rennen der SQMG in Urloffen hieß es:  Bombastisch sonnig warmes Wetter und eine überaus kurvenreiche Strecke verlangten den Fahrern alles ab und ließ so manchem der zahlreich erschienenen Zuschauern den Atem stocken…

 

Die Jüngsten in der SQMG zeigten an diesem Wochenende die größte Ausdauer. Simon Bonkowski und Manuel Nuhn trennten teilweise nur 8/100 Sekunden. Allerdings bereitete die Maschine von Manuel Nuhn im 2. Lauf Kopfzerbrechen. Das Erwähnenswerte ist aber: Im Rennen Konkurrenten, aber im Fahrerlager und Boxengasse bewiesen Rennstall Bonkowski und Nuhn das tolle Miteinander. Beide Väter sorgten dafür, dass der 9 jährige im nächsten Lauf wieder antreten konnte. Die zwei Mechaniker mit Erziehungsberechtigung brachten die Maschine wieder zum Laufen, so dass sich Manuel Nuhn noch den 2. Platz in der Tageswertung sichern konnte. Simon Bonkowski fuhr auf seiner APEX MX 90 direkt auf Platz 1 – Gratulation!

 

Überraschung an diesem Wochenende war Fabian Bürgel (JG-Racing Team). Er lieferte sich mit Jasmin Dersch (Team Killerquad) und Frederic Mathern (F) ein mehr wie spannendes Rennen. In fast jedem Rennlauf machte er Druck auf die einzige Dame in der 450er Klasse GP3. Das machte sich bezahlt und Fabian Bürgel durfte auf dem Treppchen ganz nach oben.

Frauenpower noch vor Frederic Mathern. Die Strecke zwang den erfahrenen Fahrer aus Frankreich in die Knie und das sicherte Jasmin Dersch den 2. Platz. Zum Zeitpunkt der Siegerehrung war Frederic Mathern bereits auf dem Weg zu einem nächsten Quad-Event in seiner Heimat. Wir werden ihn im großen Finale in Cheb (Tschechische Repuplik) am 19.7.14 Wiedersehen.

Nicht außer Acht zu lassen ist Thomas Lippert. Er ließ die Handykameras der Zuschauer zucken. Diese Strecke erklärte er ab jetzt zu seiner Lieblingsstrecke. Zusätzliche Drifteinlagen in fast jeder Kurve neben dem Positionskampf mit Niklas Dersch (Team Killerquad) und Gerhard Hilpert ließen die Herzen der Quad-Fans höher schlagen. Gerhard Hilpert verließ sein Glück im letzten Lauf in der 10. Runde und sah somit leider nicht mehr die Ziellinie.

Nicht nur den Fahrern, auch den Maschinen setzte die Bahn und das Wetter in Urloffen ganz schön zu. Billy Hilpert hatte, wie zuvor in Dahlem-Binz, mit Problemen zu kämpfen. Der 30 jährige war Marcus Wagner (JG-Racing Team) so dicht auf den Fersen, dass so mancher Zuschauer die Luft anhielt. Hier kann man nur eine Warnung an die Fahrer der Klasse GP1 aussprechen: Vorsicht, wenn das eigens gebaute Quad von Billy Hilpert die Kinderkrankheiten überwunden hat.

Und auch Marcus Wagner musste zwei Runden vor Ende des 3. Laufs sein Rennen unfreiwillig beenden. Mit einer Ersatzmaschine im Gepäck schloss er diesen 5. Rennlauf doch noch mit Platz 1 auf dem Podium ab. Er und die anderen Fahrer beeindruckten die kleinen und großen Fans außerhalb der Strecke.

Ab nächstem Jahr in der Königsklasse GP1 zu sehen ist dank seiner konstanten Fahrweise auf Platz 1 in jedem Rennlauf, Daniel Stolze vom JG-Racing Team. Auch diesmal erreichte er den 1. Platz vor Christian Bonkowski auf seiner GasGas 450 in der Klasse GP2.

Als Gaststarter angetreten und überhaupt nicht zu verachten ist Gabriel Hilpert. Man konnte kaum glauben, dass der Baden-Württemberger das erste Mal mit seiner 250er EATV Asphalt-Rennluft geschnuppert hat. Platz 1 in der Klasse GP5.

Einige Fahrer bekamen ihre Maschinen nicht rechtzeitig fertig und konnten den 5. Lauf der SQMG in Urloffen leider nicht antreten.

Dafür wird der 6. und letzte Lauf der Rennserie 2014 in Cheb neben dem 12 Stunden Rennen im September in Belgien ein Highlight in dieser Saison.

Neben zahlreichen Startern und der Kür zum SuperQuadMaster 2014, winken zusätzliche Sachpreise, die sich sehen lassen können. Weitere Infos unter www.sqmg.de

 

Urloffen war alles in allem eine rundum gelungene und vor allem wieder UNFALLFREIE Veranstaltung, die auch bei Quad-Neulingen wie dem 12 jährigem Jannik Boerngen und seinem Papa das Herz hat höher schlagen lassen und das Interesse an Quad-Rennen geweckt hat. Auch die familiäre Stimmung im Fahrerlager stimmte viele überraschend positiv. David Adam war sehr angetan von dieser Rennserie vor allem von dem bevorstehenden 12 Stunden Rennen. Wir werden in Kontakt bleiben.

Ortsansässige Quadclubs waren als Besucher vor Ort und durften sogar fünf Minuten lang mit ihren Maschinen Rennfeeling erleben.

Die Begeisterung in den Augen der Quadbesitzer war noch bei Antreten ihrer Heimreise zu sehen.

 

Die SQMG bedankt sich für die Gastfreundlichkeit beim RMSV Urloffen, von diesem aus ein Wiedersehen in 2015 nichts im Wege steht…..  Eure Steffi Kranz

GP Dahlemer Binz  31.05.2014

„EXEET-llentes“  Heimspiel  4. Lauf GP Dahlem Binz

Den 4. Lauf der SQMG in Dahlem-Binz darf man als rundum gelungen bezeichnen. Hervorragendes Wetter, schnelle und faire Rennläufe, viele Quad-begeisterte Zuschauer und super Stimmung machten das Wochenende  perfekt.

 

Für den „Hallo-wach-Effekt“ sorgten zu gleich im Warm-UP David Franssens aus Belgien und  eine Runde später Philipp Jornitz. Beide verließen die Rennstrecke unfreiwillig, aber zum Glück ohne den Einsatz des Rettungswagens. Lediglich die Maschinen hatten Bedarf an Erster-Hilfe und Reparaturen.

 

In den Rennläufen waren die Kleinsten wieder ganz groß. Von Anfang an mit Magenproblemen zu kämpfen hatte Manuel Nuhn. Trotz dass er gesundheitlich nicht ganz fit war, fuhr der 9jährigealle Rennläufe seiner Klasse durch. Gratulation auch an Marcella Nuhn. Mit 12 Jahren und als Neuling in der SQMG zeigte sie den Großen wie lässig man ein Quad durch die Kurven führt. Von einem ihrer Vorbilder abgeschaut, lenkte sie ihr Quad einarmig in die Kurven gelehnt auf Platz 1 in der Tageswertung. Die zwei jüngsten vom JG-Racing Team fuhren jeweils auf Platz 1 in ihren Klassen.

In der GP3-Klasse zeigten Frederik Mathern aus Frankreich und Jasmin Dersch, dass die SQMG keine Spazierfahrt ist. In fast jedem Lauf am Start die Nase vorn, musste Jasmin Dersch (Team Killerquad) hart kämpfen. Im zweiten Lauf saß sie Frederik Mathern (F) ganz dicht im Nacken. Dieser fuhr seine Rennläufe sauber und souverän von Anfang bis Ende durch. Als es an das erste Überrunden ging, zog Frederik Mathern davon, so dass Jasmin Dersch den Abstand nicht mehr aufholen konnte. Die einzige Lady unter den harten Jungs fuhr mit ihrer RST auf einen stolzen2. Platz, noch vor Fabian Bürgel (JG-Racing Team). Der junge Kasseler musste im Lauf 1 die dritte Position an Niklas Dersch (Team Killerquad) abgeben. Aber Fabian Bürgel holte sich in den nächsten Runden den 3. Platz zurück und sicherte sich diesen auch auf dem Podium. Zur Freude von Thomas Lippert konnte er auf seiner Banshee die kurvenreiche Strecke bis ins Detail auskosten und „driftete“ vor auf Platz 4.

Pechvogel und Glückspilz in einem war an diesem Rennwochenende David Burgdorf aus Berlin. Seine GASGAS-Maschine ging nach stolzen 45 Betriebsstunden in die Knie. Marcus Wagner (JG-Racing Team) verhalf ihm mit einer Ersatzmaschine. So kam David Burgdorf in den Genuss doch noch den 2. Platz auf einer JG PRO 555 V2 Aprilia nach Hause zu fahren. Ohne Fahrfehler und technische Probleme bleibt auch im 4. Lauf der SQMG in seiner KlasseDaniel Stolze (JG-Racing Team) ungeschlagen. Mit viel Know-how bei Einstellen und Händeln seiner Maschine sicherte sich Tobias Biewer (Quad Center Hattingen) den 3. Platz in der Klasse GP2.

In der GP 1, die Königsklasse der SQMG, ging es heiß her. Vom Schreck erholt konnte David Franssens (B) seine im Warm-UP verunfallte Maschine wieder instand setzen und Marcus Wagner (JG-Racing Team) musste sich den 2. Platz auf dem Podium hart erarbeiten. Denn dicht im Nacken saß ihm Billy Hilpert. Die Frohnatur aus Sinsheim ist mit seiner Yamaha 600 auf gar keinen Fall zu unterschätzen. Im Gegenteil: Sichert sich Billy Hilpert in den nächsten und gleichzeitig letzten zwei Rennen der Saison wichtige Punkte, hat er gute Chancen auf Platz 3 in der Gesamtwertung 2014 zu fahren. Also dran bleiben! Nach ein paar Komplikationen an seiner Maschine, entschied sich Billy Hilpert dem Motor und der Technik zu liebe, das Rennen abzubrechen. Auch David Franssens(B) gab vor dem dritten Lauf auf. Er fühlte sich nicht so körperlich fit, um die letzten zwei Rennläufe zu absolvieren. Ein großer Bluterguss vom Unfall am Morgen machte ihm zu schaffen. Daumen hoch für diese Entscheidung, denn Gesundheit geht vor - auch wenn der Ehrgeiz manchmal etwas anderes sagt. Wir wünschen David Franssens auf diesem Weg nochmal Gute Besserung!

Jetzt kommt Tobias Jornitz (SJ-Racing Team) auf seiner EXEET-Maschine zum Zug. Kleine technische Probleme, welche die Startphasen zur Zerreißprobe werden ließen, waren dank  tatkräftiger Unterstützung schnell behoben. Aus der Ruhe bringen ließ sich hier keiner. Das sicherte ihm letztendlich Platz 3 und seinem Bruder Philipp Jornitz sogar Platz 1. Also ein Heimspiel für die zwei „EXEET´s“ aus Mechernich.

Eine Sonderehrung gab es in diesem Lauf und zwar den „Speedmaster 2014“. Mit einer Tagesbestzeit von 52.041 Sekunden holte sich Philipp Jornitz auch diese Auszeichnung – Hut ab.

 

Respekt und Glückwunsch nochmal an alle Fahrer.

…und ein Dankeschön an alle für ein tolles und spannendes Rennwochenende ohne Zwischenfälle – WEITER SO!

18.04.2014 Full Power in der MAXXIS SuperQuad Week

Full Power im Doppelpack, am 18.04.2014 hieß es Start zur MAXXIS SuperQuad Week in Cheb.

Auf 1280m verlängert, nun die längste Bahn der SQMG, Highspeed war angesagt.

Freitag:

Regen trübte die stimmung etwas, störte die Piloten aber Recht wenig, und die meisten Testeten mal die Regen-Abstimmung. Gegen 16.00Uhr wurde es Trocken und so auch wieder richtig Schnell, Sebastian Jornitz (EXEET) brachte nicht nur 2 Neue Maschinen mit sondern auch den Bruder von Tobias "Phillip". Die Zwillinge setzten gegen ende des Trainings neue Masstäbe in sachen Geschwindigkeit, und waren für Samstag die Top Kanidaten auf den Sieg.

Samstag: Race Day

Up in Angriff. Das Team Jornitz (EXEET) bekamm einen neuen Namen: "die 2 Marschflugkörper" legten einen Starken Auftritt hin. Beeindruckend war der Auftritt auch durch die Optik der 2 Yamahas (beide in Schwarz Gold) nur durch die Startnummern zu unterscheiden. Nach den ersten Läufen war Klar, wenn der Technikteufel nicht zuschlägt sind die Zwillinge nicht zu schlagen. In beachtlicher Geschwindikeit zogen die Yamahas gefolgt von Marcus Wagner ihre Runden und am Abend stand Phillip Jornitz vor seinem Bruder Tobias auf dem Podium Platz 3 ging an Marcus Wagner.

In der GP2, dominierte wieder Daniel Stolze das Feld vor David Burgdorf Platz 3 ging an Tobias Biwer der mit seiner Dinli 450 immer Schneller wird, hier kann man gespannt sein was das Team aus dem Quadcenter Hattingen noch aus der Maschine holen kann.

Die GP3 sollte wiedermal ein Kampf zwischen Frederik Mahtern und Jasmin Dersch werden, Jasmin die nach Ihrer Aussage die Saison des Lebens fährt konnte 3 der 4 Läufe für sich entscheiden, aber alle Läufe waren eine Augenweide, Frederik und Jasmin trennte teilweise weniger als eine Sec. und das 12min lang.

In der Klasse GP6 war Manuel Nuhn wieder der Sieger.

In der Automatik Klasse GP4, Isabell Haase und in der GP5 der Bruder Julian Haase.

Das 1. Int. 3h SuperQuad

Sonntag morgen Motoren an zum 3h SuperQuad.

Erstmal´s in der SuperQuad Geschichte wurde ein 3h Rennen in 3 Klassen ausgefahren, 1 Quad 2 Piloten, 2 Quads und 2 Piloten und die Iron Men.

Wieder Sonne satt zeigte sich am Morgen über Cheb. Die Teams testeten am Morgen im Warm-Up ihre Maschinen und Reifen, um 9.30Uhr war das Qualy für die Startaufstellung angesetzt jeder hatte 5 Runden und musste die Leistung auf den Punkt bringen.

Daniel Stolze holte für sein Team die Poleposition vor Dominik Capozzolo und Tobias Jornitz.

Punkt 10.00Uhr erloschen die Lampen der Ampel und es hieß für Fahrer und Maschinen vollgas.

Nach 2 Runden setze sich Tobias an die Spitze des Feldes und zog vor. Leider wurde das Team durch einen Motorschaden aus dem Rennen geworfen.

Marus Wagner aus der Iron Men Class konnte sich an die Spitze des Feldes setzen.

In der Klasse der 2 Fahrer 2 Quads ging es knapp zu Daniel Stolze und Frederik Mathern lieferten sich mit Jasmin Dersch und Dominik Capozzolo einen Kampf in einer Runde, als Jasmin Dersch´s Maschine auf grund von Problemen mit der Technik zurück fiel musste Dominik Capozzolo doppelte Turn´s Fahren und komnnte aber nicht mehr das Tempo mitgehen.

Grober Fehler im Team: als Jasmin Dersch die Maschine von Capozzolo übernahm und zum Tankstop und Fahrerwechsel kamm, stellte sie das Fahrzeug an falscher stelle zum Tanken ab. Fazit: eine Durchfahrtsstrafe für das Team, so konnte das Team Bürgel und Lippert 15min vor Rennende wieder Aufholen und die Teams trennte nur eine Runde.

Spannung war angesagt, als Capozzolo nach der Strafe aus der Box fuhr kamm Bürgel direkt auf Start-Ziel nur 3 sek. vor Bürgel machte Capozzolo die Tür zu. und konnte so Platz 2 Retten.

In der Klasse Iron Men, zog Wagner vor Burgdorf weg Runde um Runde, nur einmal zum Tanken sicherte Ihm den Sieg und konnte sogar mit nur 40sec. vor Stolze, Mathern den Tagessieg einfahren. 166 Runden.

In der Klasse 1 Quad 1 Fahrer Sicherten sich Steffan Wagner und Niclas Dersch platz eins vor den Jornitz Brüdern und dem Team vom Quadcenter Hattingen.

Fazit: auch das 3h Rennen könnte sich zum Kult entwickeln, alle Piloten fanden es "Geil"

 

Die Platzierungen

 

Klasse:

Iron Men

Marcus Wagner  (JG Racing)

David Burgdorf

Isabell Haase (Heizungsprofi 24)

 

Klasse:

2 Quads 2 Fahrer

Stolze/Mathern  (SM Racing)

Dersch/Capozzolo (Team MAXXIS)

Liippert/Bürgel (16/49)

 

Klasse:

1 Quad 2 Fahrer

Wagner/Dersch (KillerQuad)

Jornitz/Jornitz (EXEET)

Carow/Biewer (Quadcenter Hattingen)


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